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05.06.18

50 internationale start-ups wollen in der Schweiz Fuss fassen

Das Market Entry Bootcamp lancierert für start-ups, in Kooperation mit ImpactHub, eine Initiative. Während einer Woche wird Einblick ins Schweizer Innovations-Ökosystem gegeben. Der Auftakt bildeten  Pitches sowie Netzwerkaktivitäten mit etablierten Schweizer start-ups. Weiter werden in den Bereichen E-Mobility und erneurbare Energien innovative Ideen im Rahmen der eDays Zürich präsentiert. Die 50 internationalen start-ups rekrutieren sich aus 21 Ländern. Das Programm findet in dieser Form zum ersten mal statt und hat zum Ziel, den Innovationsplatz Schweiz international zu positionieren sowie Unternehmen Zugang zu neuen Technologien und innovativen Business-Modellen zu geben.

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27.04.18

Trendwende Innovation in Europa

Das jährliche Reuters Top Ranking der 100 innovativsten Universitäten zeigt, dass Grossbritannien Plätze stark verloren hat. Die politischen Unsicherheiten sind die offizielle Begründung. Patente und Zitationsangaben sind unter anderen Kriterien, die das Ranking bestimmen. Die innovativste Universität ist nach wie vor die KU Leuven aus Belgien. Die deutschen Universitäten stiegen um 23 Ränge nach oben. Die Schweiz folgt als zweites Land mit fünf Universitäten und einem Anstieg von acht Plätzen; dazu gehören ETH Lausanne und Zürich, die Uni Zürich und Basel. Für Grossbritannien ist schlecht, dass Postdoktoranden im eigenen Land keine Positionen anstreben und Deutschland  deutsche Wissenschafter akquiriert.

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22.08.2019 von


21.04.18

Schweizer KMU mit innovativem Beton, der schnell härtet

Der KMU Concretum Construction Science AG, Technopark, Zürich hat einen schnell härtenden Beton erfunden. Der ehemalige ETH-Spin-off hat mit der Schnellbeton-Technologie ein weltweit einzigartiges Produkt entwickelt. In der Schweiz hat die Technologie bereits am Flughafen Zürich und bei SBB Instand-haltungsprojekten stattgefunden. Die Ausweitung auf internationale Märkte läuft; am Flughafen Istanbul werden 10'000 m2 verlegt. Die Zeitfenster sind 5 Stunden. Das Produkt kann in rund 90 Minuten verarbeitet werden und trocknet innerhalb einer Stunde, so dass die Flugzeuge dann wieder landen können. 

IDEE-SUISSE hat das Jungunternehmen 2012 mit dem 22. "Schweizer Innovations-preis zur Förderung der wirtschaftlichen Zukunftschancen" ausgezeichnet.

 

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24.03.18

Schlüsselbranchen und Innovation Schweiz

Der Innovationsbericht der Fondation CH2048 zeigt, dass die Schlüsselbranchen der Innovation, welche die wichtigste Innovationsqualle ausmacht, in der Schweiz nur im Mittelfeld liegen. Dazu gehören die Pharma, der Finanzsektor, die ICT und die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Untersucht wurden die Vergleiche mit den wichtigsten Innovationszentren wie San Francisco, Seattle, Schweden, Dänemark, Bayern, Singapur zund Honkong. Die positive Botschaft: Gemessen an der Höhe der Bruttowertschöpfung pro geleistete Arbeitsstunde im Jahr 2016 sowie am Wachstum der Arbeitsplätze von 2007 bis 2016 rangieren die Schlüsselkompetenzen in der Schweiz in der Gruppe der fünhf Besten. Die negative Borschaft: Keine der Schlüsselkompetenzen erreicht im Vergleich mit ihren Mitbewerbern einen Spitzenplatz. Also; nicht nur schön reden, sondern differnziert analysieren und Schlussfolgerungen umsetzen.

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08.03.18

Überholt China die Schweiz bei den Patenten?

Patente sind ein Indikator für die Innovationskraft. China hat die Schweiz überholt; es gibt aber keinen Grund zur Panik. Die Schweiz ist beim Ranking aus den ersten Fünf Nationen ausgschieden. 2017 sind die Patentanmeldungen in der Schweiz um 0,.6% angestiegen, auf einem hohen Niveau. Es sind 7283 neue Patente. China hat im gleichen Zeitraum um 16,6%, die USA um 5,8% zugelgt. Wichtig ist nicht die Zahl der Patente, aber die Qualität. Es geht um die Schlüsseltechnologien. Da hat die Schweihz 9500 Weltklassepatente, China mehr als 12 000. Zahlreiche Patenteanmeldungen erfolgen strategisch. Firmen beantragen geistiges Eigentum um zuvorzukommen. Das heisst nicht, dass der Antragsteller selber aktiv wird. Die meisten Anmeldungen in der Schweiz stammen aus den Bereichen Messtechnik und Gesundheit. Bei den Regionen führt Bayern das Ranking an. Die Waadt ist auf Rang 16, Zürich und Basel auf den Plätzen 19 und 20. Die Schweiz ist bei den pro Kopf-Patenten mit 884 Anmeldungen nach wie vor auf dem ersten Platz.

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28.02.2019 von simple and elegant wedding dresses
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23.02.18

Innovation Schweiz und Digitalisierung

Bei der digitalen Innovation ist die Schweiz im OECD-Ranking auf Rang 8. An der Spitze steht die USA vor Finnland, Israel und Südkorea. Gemäss Bericht sollte sich die Schweiz auf ihre Stärken besinnen und verbessert umsetzten. Die Stärken sind das Bildungssystem und die digitalen Patente; bei der Anwendung leider nur im Mittelfeld. Die Technologische Verflechtung hat ebenfalls Nachholbedarf, vor allem wegen Probleme im Bereich der Medizialtechnik. Bemängelt werden der Fachkräftemangel und die politische Inkompetenz da gezielt etwas zu tun, weiter fehlt es nach wie vor am Gründergeist - Wohfühlzone in der Gesellschaft - verbunden mit dem Insolvenzrecht, wo alles viel zu lange dauert. Also; bleiben wir auf der Hut und treten aus der Wohfühlzone aus .....

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20.02.18

Innovationspolitik Schweiz - alles ist in Ordnung?

Der Bundesrat verabschiedet einen vom Parlament bestellten Bericht auf 50 Seiten  von 2013 zur Innovationspolitik. Die Politik beschäftigt sich gerne mit diesem Thema, sicher auch, weil wir Schweizer immer wieder zuvorderst in den Rankings erscheinen.  Fazit; Alles soll so bleiben, wie es ist.. Es braucht keine innovationspolitischen Änderungen bei den Rahmenbedingungen. Es braucht auch keinen Masterplan zum Thema Innovation und schon gar kein Gesetz. Wenn wir den Stand der Digitalisierung anschauen, den Stand der Patenteingaben oder den Zustand von "Innosuisse", der neuen Agentur für Innovation (vormals KTI), dann sollte man schon etwas mehr aufwachen (siehe auch frühere Blogs). Innosuisse schüttet pro Jahr rund  CHF 250 Mio für Projete aus. 50% der Beiträge sind für Projekte ausgegeben, die die Privatwirtschaft auch alleine machen könnte und ein Monitoring der Wirkung der unterstützten Projekte fehlt gänzlich. Es weiss also niemand, was mit den Investitionen bewirkt wird. Zuerst wird jetz ein Konzept gemacht und ab 2020 soll es für das Monitoring soweit sein. Das ist alles nur schwer nachvollziehbar, oder F. Dürrenmatt: "Die Schweiz steht früh auf, wacht aber spät auf".

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12.02.18

Bestätigung: Schweiz als digitaler Dinosaurier

BAK Economics und Deloitte bestätigen in einer Untersuchung die digitale Position der Schweiz. Die Hauptproblematik für den "Dino-Zustand" sehen sie bei der geringen Verbreitung digitaler Technologien. Die Schweiz ist im digitalen Wettbewerb mit den 35 OECD-Ländern im Mittelfeld. Drei Hauptgebiete sind untersucht worden: Verfügbarkeit von Talenten, Unternehmensgründungen und Investitionen in digitale Innovationen. Insgesamt ist die Schweiz auf Platz 8. Hier wird auch ein Faktor für die mangelhafte Produktivität geortet, die schlechter ist als in anderen Industriestaaten. Beim Aspekt "Talente" schneidet die Schweiz sehr gut ab, schwach aber bei der Gründung von Firmen. Da gibt es nach wie vor zuviele bürokratische Hürden und es dauert zu lange. Empfohlen wird von den Autoren auch ein höherer Grad an Autonomie für die Firmen, mehr Möglichkeiten home office zu betreiben; kurz mehr Agilität in der Unternehmenskultur, die letztlich von den Vorgesetzten start beeinflusst wird.  

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19.02.2018 von Barneyxcq


09.02.18

Ist die Schweiz ein digitales "Dinosaurierland"?

Die ETH und FHNW haben 2016 eine repräsentative Studie bei 34 Branchen in der Schweiz zum Stand der Digitalisierung durchgeführt. Die Rücklaufquote betrug 30,1%. Es haben sich 1183 Firmen mit mehr als 20 Beschäftigten beteiligt. Die Investitionen in Digitalisierung sind in den letzten 10 Jahren rückläufig;  2003 bis 2005 22%, 2013 bis 2015 16%. Das Internet of Things wird noch wenig genutzt. Auch die Arbeitsformen sind eher traditionell; 70% ermöglichen kein mobiles Arbeiten, 52% erlauben kein HomeOffice und bei 27% gibt es keine Arbeiten im Team. 80% der Entscheidungen werden nicht an die Mitarbeitenden delegiert. Die Grossfirmen in der Dienstleistung sind fortschrittlicher. Hier werden auch agile Formen der Arbeitsorganisation genutzt. Aber auch hier werden effizienz orientierte Ziele angepeilt, die bessere Positionierung im Markt hat zweite Priorität. Bei den Technologien stehen Enterprise Resource Planning mit 60%, Customer Relationship mit 47% und Supply Chain Management mit 11% an erster Stelle. Die 3 letzten Positionen sind :Internet of Things - Datenaustausch -  mit 12%,  Internet of Things - Datenerfassung - mit 11% und Radio Frequence Iden tification mit 7%. Die Dinosaurier-Grundhaltung ist offensichtlich vorhanden. Die Frage sei erlaubt, ob auch das Bildungssystem genügen konsequent auf die Digitalisierung vorbereitet?

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01.02.18

Rekordhohe Investitionen in Schweizer Startups

Startups haben 2017 insgesamt CHF 938 Mio Risikokapital angezogen; Rekord. Dies gemäss Swiss Venture Capital Report. 175 Jungunternehmen erhielten diesen Betrag. Nach einer Steigerung  um 35% im Vorjahr hat sich die Summe in der Schweiz nochmals um 3% erhöht.  Verantwortlich sind Business Angels und grosse Firmen aus der Finanz-, Pharma-, Logistik- und Energiewirtschaft. Ein weiterer Treiber sind politisch und wirtschaftlich  breit abgestützte Initiativen wie Digital Switzerland.

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