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01.02.18

USA nicht mehr unter den besten 10 Innovationsländern

Gemäss Bloomberg rutscht das Silicon Valley ab. Südkorea und Schweden verteidigen ihre Spitzenpositionen. USA rutscht von Platz 9 auf Platz 11 ab. Verantwortlich ist die Effizienz der Hochschulausbildung. In der Rangliste des Innovationsindexes ist Singapur vor den europäischen Volkswirtschaften Deutschland, Schweiz und Finnland.

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19.01.18

CH-Innovation > Rang 1 oder Rang 9?

Beim WEF-Ranking und beim Global Innovation Index belegt die Schweiz bei der Innovation und/oder bei der Wettbewerbsfähigkeit den ersten Platz. Diese Rankings basieren auf einer Vielzahl von Messgrössen. Zu einer anderen Einschätzung kommt eine Studie der Kojunkturforschungsstelle BAK Economics mit dem Institut für geistiges Eigentum. Sie setzen die Schweiz auf Rang 9. Die Methodik macht die Unterschiede aus. Der technische Fortschritt läuft auf Unternehmensebene und muss da gemessen werden. Das geht am besten mit Patenten. Je stärker ein Unternehmen an den Erfolg eines Patents glaubt, je mehr wird es in verschiedenen Ländern angemeldet. Die Wichtigkeit für eine bestimmte Technologie ist ein weiteres Merkmal (Häufigkeit der Zitierweise für ein Patent). So werden Kennziffern für Patente ermittelt. So belegt die Schweiz bei allen europäischen Ländern den vierten Platz, hinter Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Bei den innovativsten Firmen der Schweiz steht Roche, vor Néstle und Novartis an der Spitze. Das BAK hat vierzig Zukunftstechnologien ermittelt; zB Biotechnologie, Robotik oder die künstliche Intelligenz. Bei diesem Vergleich rückt die Schweiz weiter nach vorne, auf den siebten Platz weltweit. Ohne die Schweiz findet die technische Entwicklung statt bei der künstlichen Intelligenz und Fintech (keine Firma unter den Top 30). Bei den 20 innovativsten Regionen weltweit steht San Franciso an erster stelle, vor Boston und New York. Zürich ist auf Platz 14, Basel auf Platz 17. 

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12.01.18

Schweizerischer Wissenschafts- und Innovationsrat ohne "Innovation"?

Der Schweizerische Wissenschafts- und Innovationsrat heisst jetzt wieder "Wissenschaftsrat".  Der 16-köpfige Weisenrat, der den Bundesrat zur Bildung und Forschung berät, hat die "Innovation" verloren. Zurück bis 1965. Der Glaube, dass die Menschen die Gesellschaft verbessern können, kann direkt mit dem Wort "Innovation" in Verbindung gebracht werden, aber auch mit der Überzeugung aus der Französischen Revolution, dass dem so ist. Innovation ist heute leider stark auf marktfähige Produkte und Dienste ausgerichtet, weniger aber auf gesellschaftliche Reflexion. Der Wissenschaftsrat hat wohl die "Innovation verloren" , weil auch das KTI  - seit 20 Jahren - einen neuen Namen erhalten hat; Innosuisse, mit einem 20-köpfigen Innovationsrat. Innovation ist also nicht untergegangen. Hört aber dem Wissenschaftsrat die Regierung noch zu? Nicht überall, wo Innovation drauf steht, ist auch Innovation drin.

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09.01.18

Internationaler Technologiebarometer

Das Innovations- und Patent-centrum Deutschland und die Handelskammer Hamburg geben einen monatlichen Technologiebarometer heraus. Gezeigt werden die technologischen Entwicklungen in der Welt. Wirtschaftlich relevante Technologien werden identifiziert. Es werden jene Bereiche herausgesucht, die in den vergangenen 12 Monaten die grösste Dynamik hatten. Wahrscheinlich ist damit wirtschaftliches Potential verbunden. Für das Aufspüren werden output-orientierte Merkmale verwendet; dazu zählen die Patentanmeldungen. Es werden rund 12 000 Patentanmeldungen pro Monat analysiert.  Die Internationale Patentklassifikation ist unter http:///depatisnet.dpma.de/ipc/ nachvollziehbar. Die Spitzentechnoligien weltweit für Oktober 17 sind: Arzneimittel, die organische Wirkstoffe enthalten - Schnittstellenanordnungen und Steuerungen für die Nahrichtenübermittlung. Der Anteil von Deutschland steht bei 15,7%. Neue Techn ologien mit Potenzial - grösste Zuwächse im Beobachtungszeitraum - sind: Lichter erzeugende Elemente von Halbleiterlichtquellen - Trag- Aufhänge- doer Befestigungseinrichungen für Leuchten - Datenerfassung oder Datenverarbeitung für die additive Fertigung.  Innosuisse wird auch erwähnt, weil das KTI abgelöst worden ist.

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05.12.17

Die Chancen in der Schweiz sind nicht gleich

Gemäss Tagesanzeiger vom 30.11.17 gibt es einen neue Studie, welche die Ungleichheit der Einkommen und Vermögen belegt und aufzeigt, dass das Bildungssystem den sozialen Rang in der Gesellschaft zementiert. Bei den Einkommen wird der weltweite Trend bestätigt, dass die Unterschiede grösser werden. Der Anteil des reichsten Hunderstel an den Gesamteinkommen ist von 8,5% 2008 auf aktuell 11% gestiegen. Die Schweiz liegt immer noch besser als das europäische Umfeld. Wenn aber die nicht zu versteuernden Kapitalgewinne berücksichtigt werden, verstärkt sich die Ungleichheit in der Schweiz. Die Einkommenkonzentration der Allerreichsten hat stark zugenommen. Ihr Durchschnittseinkommen ist um das 200-fache gestiegen. Dieser Wert ist noch nie so hoch gewesen. Um dazu zu gehören - rund 450 Betroffene - braucht es ein Jahreseinkommen von rund CHF 4 Mio. In den 90iger Jahren waren es noch CHF 2,5Mio Die progressiven Steuern haben für die Umverteilung praktisch keine Bedeutung.
Die Tellerwäscherkarriere ist praktisch unmöglich, weil die Herkunft eine sehr grosse Bedeutung für die Chancen auf sehr gut bezahlte Jobs hat. Da steht die Schweiz im internationalen Vergleich schlecht da. Wichtig für diesen Zustand sind die tiefe Mobilität bei den Bildungswegen. Die Hochschulabsolventen haben nach wie vor den grössten Anteil Kinder, die wieder an die Hochschule gehen.; 4-mal besser sind die Chancen. Der Anteil Studierender aus bildungsfernen Schichten liegt bei tiefen 6%.
Die Vermögenskonzentration in der Schweiz gehört zu den weltweit stärksten. Das reichste Prozent verfügt über 40% der Vermögenswerte; das Doppelte im Vergleich mit Frankreich oder England. Die Allerreichsten 0,1% haben ihren Anteil an den Vermögen stark gesteigert; von 10% auf 20%. Die Vermögensverhältnisse verbessern sich, wenn die BVG Beiträge einbezogen werden. Dann besitzt das 1% nur noch 25% aller Vermögenswerte. Zu denken gibt aber die hohe Privatverschuldung bei den Hypotheken. Der Wert liegt bei rund 130% des BIP.

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01.12.17

"Innovationssplitter" aus dem europäischen Umfeld

Erstmals seit 20 Jahren sind die Finanzmittel von Firmen für Forschung und Lehre an den Deutschen Hochschulen rückläufig; von 5% (2015) auf 2%.
Die Arbeitskräftelücke hat einen neuen Höchststand erreicht; in Deutschland 42,9% höher als 2016. Betroffen sind die MINT-Berufe.
Seit November 2017 können sich in Deutschland  Start-ups, die eine Innovations- und Förderbescheinigung haben, in einer neuen Datenbank INVEST sich aufliseten lassen.
Die Forderung des Estnischen Call for Action mehr Geld in Forschung und Innovation zu investieren ist aktuell. Andererseits werden die nächsten, mehrjährigen Finanzausgabenpositionen der EU überprüft - Hintergerund ist Brexit.
Das neue Horizont Dashboard 2020  bietet einen Überblick über Zahlen und Daten tzur Umsetzung des europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation.
Die Europäischen Kommisssion hat Paris am 7.11.17 zur Europäischen Innovationshauptstadt erkärt und der Stadt ein Preisgeld von einer Million Euro zugesprochen. Weiter sind Tallin und Tel Aviv ausgezeichnet worden.
Laut einer aktuellen Studie lassen sich die positiven Auswirkungen der britischen Universitäten auf die heimische Wirtschaft mit 100 Milliarden GBP und fast einer Million Arbeitsplätze beziffern.

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01.12.17

Online- oder Offline-Marketing?

Auf diese aktuelle Frage erhalten Sie > hier < eine Antwort,

die Ihnen dabei behilflich sein kann, ob Sie 2018

in Banner oder in Broschüren drucken investieren sollen.


Vorschlag der IDEE-SUISSE:

> Der Weg zum Marketing-Erfolg > durch ein ausgewogenes Marketing-Mix!

Was halten Sie von diesem Beitrag?


IDEE-SUISSE wünscht ein innovatives und erfolgreiches 2018!


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22.11.17

Digitalisierungstag Schweiz und viel Marketing

Der Digitalisierungstag ist zu einem Marketinghype geworden. Die Prominenz setzt sich in Szene; der Bundesrat tritt zur ACDC-Fanfare im grauen Anzug auf und die Präsidentin schaut durch die Brille der "neuen Welt". Die Rede des Magistraten kann aus rechtlichen Gründen nicht übertragen werden. Im Club von SRF wird vor der digitalen Demenz gewarnt  und die Experten ereifern sich in Allgemeinplätzen.  Die Schweiz hat bei der Digitalisierung keinen Spitzenplatz, die Industrie ist gut aufgestellt und die Verwaltung hinkt hinten nach .....obwohl viele andere Staaten schon weit fortgeschritten sind. Eine Umfrage der UBS bei 2500 Firmen zeigt (2017), dass 59% der Firmen davon ausgehen, dass die Digitalisierung nur "geringfügige oder keine  Änderungen" bringen wird. Die Aufschlüsselung nach Branchen zeigt, dass der öffentliche Sektor und die Finanzwelt stark betroffen sind. Je kleiner die Firmen sind - 1 bis 9 Mitarbeitende - desto weniger gravierend werden die Folgen der Digitalisierung eingeschätzt. Ist das so, weil zu viele schlafen oder ist es im wesentlichen ein Hype, der vorüber gehen wird?  Wenig wird über die neuen Anforderungen informiert, zum Beispiel die Bedeutung der Flexibilität, die kritische Haltung und die Selbstständigkeit; ist das nur bei den Gwerkschaften ein Thema? Die Bedeutung der Bildung wird beschworen; da kann man nur staunen, wenn die Schwierigkeiten gesehen werden das Fach Informatik im Lehrplan zu positionieren ...... Selbst Jungparteien sind gegen das E-Voting eingestellt. Nebst Abschaffung des Kapitalismus offenbar eine weitere Herausforderung .....das passt sehr gut zur Verbreitung der konservativen Werte, in Kombination mit Konsum; ich konsumiere, also bin ich. Friedrich Dürrenmatt sagte dazu: "die Schweiz steht früh auf, wacht aber spät auf"......

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20.10.17

20 Medaillen an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi für die Schweiz

Die Schweiz hat mit "historischem Erfolg" die Berufsweltmeisterschaften abgeschlossen. Hinter China resultiert mit 11 Goldmedaillen, 6 Silber und 3 Bronzemedaillen das beste je erreichte Resultat. 1300 Teilnehmende aus 58 Ländern haben teilgenommen. "Erleichternd" für das Resultat war, dass die Teilnehmer breites Wissen und Können aufweisen und dass die Aufgaben kurzfristig gestellt worden sind. Die Goldauszeichnungen rekrutieren sich 5 mal aus technischen Berufen, 2 mal aus gewerblichen, 2 mal aus IT-Berufen und je einmal aus dem Service und dem Bereich Gesundheit. Ein tolles Resultat, das zeigt, dass die Berufsbildung funktioniert und die Akademikerfalle nicht zugeschlagen hat. Der Wettbewerb wird sich aus Ländern wie Asien oder Südamerika verschärfen. Für die Durchführung  2021 hat der Bundesrat einen Kredit von CHF 30 Mio - die Hälfte des Gesamtbetrags - abgelehnt. Aus meiner Sicht ziemlich unverständlich, vor allem auch dann, wenn geplante Ausgaben für andere Beriche einbezogen werden.

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09.09.17

Der Ideen- Schatz in den Köpfen mit Ideenmanagement heben

Dieser Frage ist die Beratungsfirma HLP mit der Hochschule Stuttgart nachgegangen. Weiter hat die Uni Marburg die Frage untersucht. Es zeigen sich die folgenden Ergebnisse: Für jeden Euro, der in das Ideenmanagemnt investiert wird, kommt im Schnitt das Drei- bis Vierfache ins Unternehmen zurück. Zwei Drittel geben an, dass das Ideenmanagemnt von der obersten Führung unterstützt wird. 80% geben zu, dass die Schnittstellen zum Qualitätsmanagement, zur Innovation und zum Wissensmanagement mehrheitlich fehlen. Erfolgsfaktoren sind: Kampagnen und Workshops, Person eines Ideernmanagers, postive Einstellung der Mitarbeiter, unterstützendes Verhalten der dirketen Vorgesetzten, Einbindung in das Zielsystem, Freiräume für die Mitarbeiter, professionelle Bearbeitungsprozesse.

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17.10.2017 von ASK
Hallo zusammen,
wie immer ein toller knapper aber informativer Beitrag. Ideenmanagement ist wirklich ein spannendes Thema, ich versuche derzeit ein paar der Punkte in meiner Steuerkanzlei umzusetzen. Ihr könnt auch gerne mal auf meinem Blog vorbeischauen: ask-steuerberater-hannover.de/
Ansonsten weiter so
Michael


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